Tauchplätze

Die Gewässer um Lanzarote

Mit einem Blick auf den süd-östlichen Teil des nautischen Charts erkennt ihr, dass die interessantesten Tauchgebiete direkt vor der Tür unserer Basis liegen. Kurze Fahrzeiten mit dem Bus und nur kurze Fußwege bis zum Einstieg sind garantiert, sowie bequeme Einstiege von Land aus.

tauchplaetze karte

Lanzarotes Gewässer stehen unter Naturschutz, also darf hier weder harpuniert noch gefischt werden. Das garantiert Euch gesunde Fischbestände rund um unsere Insel.

Lanzarote ist mit 846 km2 eine der kleineren Inseln der Kanaren mit einer fesselnden Unterwasserwelt, und unsere Tauchgänge entwickeln sich immer faszinierend. Oft könnt Ihr an einer Riffkante auf 30m verharren und habt noch mal 20 Meter Sicht nach unten!

In allen Tauchrevieren erwartet Euch keine nennenswerte Strömung und wir fahren nur Gebiete an, die einen vor Wellen geschützten Ein- und Ausstieg garantieren.

Teilt Ihr die Insel in vier Teile, dann seht Ihr, dass es fast immer Ausweichmöglichkeiten gibt, egal woher die Winde wehen.

Alle Tauchgebiete bieten Tauchprofile für Anfänger und für die fortgeschrittenen Taucher sind fast immer Tiefen von maximal 40 Metern möglich (…wir bleiben natürlich immer innerhalb der Nullzeit!).

Die Tauchgebiete sind sowohl abwechslungsreich, als auch landschaftlich unterschiedlich. Wir fahren auch etwas weiter entfernte Tauchreviere an und verbinden das dann mit einer Tagestour. Das heißt zwei Tauchgänge und dann ein gemütliches Essen in einem der kleinen Restaurants am Wege, mit inseltypischen (…und günstigen) Gerichten.

Viele Lebewesen haben den kurzen Weg von der Küste Afrikas bis an die Riffe von Lanzarote (ca. 100 km) überwunden und siedelten sich hier erfolgreich an. Baum- und schwarze Korallen könnt Ihr hier schon ab fünfundzwanzig Metern bewundern.

In den Monate Mai bis Oktober kommen Mantas und Mondfische in Küstennähe. Engelhaie und Rochen bringen in unseren Gewässern ihre Jungen zur Welt, auch einige Hochseehaie sind mit Glück zu beobachten.

Alle Tauchgebiet die Bahianus anfährt, sind von örtlichen Hafen- und Marinebehörden genehmigt.

Wir geben Euch hier eine kleine Auswahl unserer Tauchplätze:


Der Südosten

Playa de los Pocillos: Das Tauchgebiet ist für Anfänger und Schnorchler wie geschaffen. Tauchtiefe 9 Meter, einfacher Einstieg über den Strand. Sehr schön bewachsene Felsen mit viel Fisch. Von Mai bis Juni tummeln sich hier gerne Rochen in allen Größen.

Bahianus Playa de los Pocillos

Cruz Rojo (Rotes Kreuz): Einfacher Einstieg über den Strand, Tauchtiefe bis 40 Meter. Röhrenaale, ab 17 Metern entdeckt Ihr geniale Felsformationen und auf 35 Metern erschließt sich Euch eine schöne Grotte mit Baum- und schwarzen Korallen. Es lohnt sich immer einmal ein Blick ins blaue Wasser: Dichte Sardinenschwärme tummeln sich dort und deren Jäger sind auch nicht fern.

Bahianus Rotes Kreuz

La Seta: Einstieg über den Strand, Tauchtiefe bis 40 Meter. Schöner `Drop-Off´, bewachsen mit Keulen- und Krustenanemonen. Auf 35 Metern Tiefe steht eine pilzförmige Felsformation. Zackenbarsche, Rochen, Engelhaie und auch große Bernsteinmakrelen ziehen hier durch das blaue Meer. Ab und an wurden hier schon Mantas gesichtet.

Bahianus Seta

Puerto Viejo (Alter Hafen): Eigentlich gibt es hier drei verschiedene Tauchgebiete: Das Nadelöhr, die alten Wracks und das Blue Hole. Der Einstieg ist über den Kiesstrand ist einfach, Tauchtiefe bis 40 Meter. Im flachen Wasser bis 15 Metern gibt es Grotten, Spalten und Durchbrüche, sowie bizarre Felsformationen, die von Anfängern betaucht werden können. Natürlich locken wieder Drop-Offs für unsere fortgeschrittenen Taucher und wo Tiefe ist, gibt’s große Fische!

 Bahianus Alter Hafen

Playa Chica: Einstieg direkt über einen kleinen Sandstrand oder über eine Treppe an der Mole, optimal für Anfänger, Tiefe 10 bis 40 Meter. Sandflächen und kleine Riffe mit sehr viel Flora und Fauna gibt es in allen Tiefen. In ungefähr 22 Metern Tiefe erwartet Euch ein kapitaler Zackenbarsch, auf 26 Metern könnt ihr ein kleines Wrack bewundern. Danach kommen Grotten, der Drop-Off und somit wieder einmal die gute Chance, auf jagende Fischschwärme (Bonitos, Bernsteinmakrelen etc...) zu stoßen. Leider ist der Tauchplatz sehr stark frequentiert, aber meistens verteilen sich die Taucher sehr gut über die fünf verschiedenen Tauchgebiete.

Bahianus Playa Chica


Der Nordosten

Mala Nord: Der Ein- und Ausstieg über eine Badeleiter ist für Anfänger nur bei optimalen Wetterbedingungen geeignet, Tiefe bis 40 Meter. Bizarre Felsformationen mit Grotten, Tunneln und Spalten. Stufenförmige Sandflächen in denen gerne Engelhaie und Zitterrochen vergraben sind und Drop-Offs, 20-40 Meter Sicht. Achtung: Bonitoschwärme!

Bahianus Mala Nord

Gerne betaucht Bahianus auch den Schlund. Hier bietet sich Euch ein anspruchsvolles Tauchgebiet für Taucher mit Erfahrung. In 15 Metern Tiefe taucht man durch ein kleines Loch im Fels in eine kaminartige Höhle. Durch etliche Löcher fällt hellblaues Licht in die Höhle, eine fantastische Atmosphäre. In der unteren Kammer huschen unzählige Springgarnelen über die Lavafelsen. Der Ausgang liegt bei 29 Metern. Neben einem weiteren Tunnel und einer Höhle im Flachwasser, findet Ihr dort Rochen, Engelhaie, Bernsteinmakrelen und Thunfische. Hier gilt der Ein- und Ausstieg nur bei ruhiger See als sicher.

Bahianus Mala
Auch die im Nord-Osten Lanzarotes gelegenen Calderas del Agua betaucht der Bahianus. Der Einstieg ist nur bei gutem Wetter möglich. Über eine kleine Bucht gelangt man in den Atlantik. Den Tauchern bietet sich eine wilde, vulkanische Landschaft mit viel Bewuchs an Braunalgen. Neben zahlreichen Neonriffbarschen und Meerpfauen sind hier etliche Oktopoden anzutreffen. Tiefer unter dem Meeresspiegel fächern sich die Lavazungen wie die Finger einer gespreizten Hand, immer wieder von weißem Muschelsand unterbrochen. In Tiefen von über 40 Metern tummeln sich die verschiedensten Rochenarten und zahlreiche Engelhaie. Die Lavafinger bieten etlichen Muränen ein sicheres Zuhause. Der Tauchplatz ist fast vollständig unberührt. Bei den vielen Tauchgängen, die wir vor Ort unternahmen sind wir noch niemals anderen Tauchern begegnet.

Bahianus Caldera del Agua

Ebenfalls im Tauchprogramm des Bahianus ist Punta Parett, ein etwas nördlich von Mala gelegenes Tauchgebiet. Getaucht werden kann dort bei Süd bis West-Süd-West Winden. Der Einstieg erfolgt über eine mitgebrachte Leiter. Anfangs tauchen wir im flachen Wasser bis zu einer Unterwasserschlucht. Durch die Schlucht mit hohen, parallel verlaufenden Wänden geht es dann weiter zu einer Wand mit vielen Höhlen und Grotten, die einer Vielfalt von Wasserbewohnern Unterschlupf bieten. Im weißen Sand verstecken sich Zitterrochen und Engelhaie, doch unserem geübten Auge entgehen sie nur sehr selten. Sehr tief wird hier nicht getaucht, wir kommen auf eine maximale Tauchtiefe von 26 Meter  

Bahianus Punta Parett

Der Nordwesten

Etwas schwieriger Ein- und Ausstieg, Tauchtiefe bis 26 Meter, nur bei Südwind betauchbar. Wenige kennen diesen Tauchplatz. Die Riffe zeigen einen untypischen, üppigen Bewuchs von Braunalgen. Seltene Seespinnen (große Krebse) tümmeln sich dort genauso sorglos wie der scheue Schriftbarsch und der Meerjunker. Leider muß das Wetter stimmen, denn schon ein halber Meter Welle macht den Ausstieg unmöglich!

Bahianus Tenesa


Unterwegs per Boot

Wenn Ihr auch einmal einen Bootstauchgang machen wollt, mieten wir für euch ein komfortables Tauchboot. Innerhalb von 15 Minuten erreichen wir zwei weitere interessante Tauchgebiete. Zwischen 26 und 18 Metern Tiefe können die Neuen Wracks betaucht werden, drei kapitale Hochseefischerboote aus Holz und Stahl erwarten den Abenteurer. Oft sieht man hier auch Rochen und Engelhaie. Für Genießer haben wir eine Lavawand mit unzähligen kleinen Grotten und Spalten in denen sich Muränen und Nacktschnecken tummeln. Der Einsatz einer Lampe empfiehlt sich selbstredend. Im Flachwasser hat die Lava eine bizarre Mondlandschaft entstehen lassen. Hier findet ihr Barrakuda Schulen und Sepien.

 Bahianus Wracks